Zwetschgenkuchen: Ja is(s)t es denn schon wieder soweit?

Bei mir schon!
Beim Einkauf gestern waren sie das erste Mal im Angebot aus der Region. Fränkische Zwetschgen! Daraufhin habe ich eine Tüte voll eingepackt und habe mich schon während dessen innerlich genüsslich auf Rezeptsuche begeben.
Mit Hefe? Ohne Hefe? Mit Mürbeteig? Mit Quark und Öl? Einen saftigen Rührteig? Ach egal… Auf jeden Fall mit Butterstreuseln. Das ist die Prämisse.
Das Netz ist sich fast schon einig, dass man bei Zwetschgen um einen zünftigen Datschi nicht herum kommt.
So richtig glücklich stimmt mich das nicht.
Und nach ein bisschen Geduld entdeckte ich in der Kochnische bei sueddeutsche.de einen Versunkenen Pflaumenkuchen, der angepriesen wird, am Folgetag vor allem eines zu sein. Noch besser. Noch Saftiger!


Hier für alle. Satt Butterstreusel drauf. Perfekt.


(darf ich euch diese zarten Blumenkinder vorstellen? *verliebtbin*)

 was braucht man nachmittags um 15.00 Uhr denn mehr?
Viel Spaß beim Ausprobieren!

M

„Doch deine blauen Augen …

 

 


machen mich so sentimental, so blaue Augen
wenn du mich so anschaust wird mir alles andere egal, total egal
Deine blauen Augen
sind phänomenal, kaum zu glauben
was ich dann so fühle
ist nicht mehr normal.“ (Quelle: Ideal, Blaue Augen)

Kennt ihr das noch? 🙂

Ich musste gerade mal YouTube bemühen. *mitsing*

so, wieder zurück. Tja, da ist sie…

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Oder viel mehr: ER.

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Weiter geht’s…

 

 

Ich habe von meiner ersten Waldorfpuppe noch einiges an Material übrig. Und was bietet sich da mehr an, als eine weitere in Angriff zu nehmen? Es kribbelt mir schon richtig in den Fingern.

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Schafschurwollvlies kardiert im Band zum Formen des Kopfes. Zu Beginn hatte ich nur kardiertes Vlies genommen. Das ging auch, aber mit längeren, dichteren Strähnen geht es einfacher, da man den Kopf schneller fest bekommt und man das Vlies nicht gleich abreißt, wenn man festzieht. 20140603-131646-47806080.jpg

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Hier die Kugel, bevor die Halsstränge darüber gelegt werden.20140603-131646-47806327.jpg

Weiter geht die die fantastische Reise des Puppenmachens. Ich bin gespannt, was diesmal für ein Puppenkind draus wird.

Oh Girl…

Hier kommt sie nun. In einer sommerlichen Tunika einer Capri, Schühchen mit Bindebändern und einem Blütenband im Haar

Zwei super einfache Schnitte. Die Tunika ist aus Vorder- und Rückteil genäht. Am Bund ist ein zugeschnittenes Schrägband und ein Gummi eingezogen. Der Stoff ist ein Popeline von Tildas Sommerkollektion 2012 (glaub ich 🙂 ) Die Leggings ist aus einem rosafarbenen Singlejersey. Und die Schuhe in pink aus der Schachenmayr nomotta Catania in der Farbe 223

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(Schnitte Puppenmanufaktur Mariengold, Berlin)

Punkt, Punkt, Komma… äh Strich…

fertig ist das Puppengesicht :IMG_8839 IMG_8842

 

Da sitzt sie nun, wie ich sie schuf. Nicht perfekt – Ohhhhhh… Ich finde da einiges, was auf der „Das nächste mal muss ich darauf achten:…..-Liste“ steht. Zum Beispiel sind die Nähte der Gliedmaßen nach dem Stopfen sichtbar. Das Softgranulat von wollknoll.eu zum direkten Befüllen für Hände und Füße ist nicht die erste Wahl (mehr dazu unten) Der Oberkörper hat noch Platz für Schurwolle übrig und der eine Arm ist etwas höher eingenäht, als der andere… Und beim Übergang zwischen Kopf und Hals möchte ich das nächste Mal etwas mehr Hals…. oder Kinn haben… oder beides? Doch nebst all der kleinen Makel hat sie für mich natürlich etwas ganz liebliches und schönes an sich.

Die Farbe des Puppentrikots ist „hauthell“ und die Haare sind „strohblond“. Gefüllt ist sie mit süddeutschem Merinowollvlies. Alles von wollknoll.eu. Genäht habe ich wie empfohlen mit Nylbond von Coats in der Farbe „Puder“. Das nächste Mal werde ich probieren, die Oberfadenspannung anzupassen um die Naht der Gliedmaßen nach dem Stopfen verschwinden zu lassen.

 

Die Haare sollten eigentlich kurz werden. Für einen Jungen eben 🙂 Hm… aber gut. Es ist wohl einfach so, dass man gerne einer Puppe das mitgeben möchte, was man selbst nicht hat (aber davon träumt? 🙂 ). In dem Fall: langes, wallendes, blondes Haar! *roar* Das Käppchen für die eingehäkelten Haare erwies sich wirklch ganz einfach. Nachdem ich mit den Grundkenntnissen des Häkeln beim ersten Schuh schon vertraut gemacht hatte, habe ich hier durch mehrmaliges Aufsetzen auf den Kopf schnell die Form für das Käppchen gefunden. Mit Auftrennen ist bei diesem Puppenhaargarn schlecht. Denn die fielen feinen, Mohairhaare ermöglichen kein sauberes Einstechen und Schlaufe holen. Und somit verknotet es sich ganz leicht beim Auftrennen.

Die Augen und der Mund gestalteten sich schwieriger, als ich dachte. Ich habe einige male (auf der Puppe direkt ) probegestickt, wieder getrennt, erneut gestickt… getrennt… und nochmal neu gestickt, bis ich heraus hatte, mit welcher Garnstärke (letzendlich den gesamten Strang vom Stickgarn) die Augen am plastischsten und rund werden (der Jersey zieht sich zusammen) und bis ich die richtige Länge und Position vom Mund heraus hatte.

Auf dem ersten Foto sieht man an Händen und Füßen auch gut, warum sich das Softgranulat von wollknoll.eu nur bedingt für das direkte Befüllen in den Trikotstoff eignet. Die Puppe sieht aus, als ob sie nen allergischen Ausschlag auf der Haut hat -.- Wie mache ich das nun mit den restlichen 350 Gramm?

Die Puppe hat ein Gewicht von 310 Gramm ohne Kleidung. In den Händen befinden sich jeweils 10 Gramm Granulat, in den Füßen 15 Gramm und im Bauch ca 80 Gramm Granulat. Das macht die Puppe im Arm recht anschmiegsam.

Jetzt gehts an die Kleidung… und das Web hilft mir dieses mal WIEDER NICHT so recht weiter mit kostenlosen Schnittmustern zu Puppenkleidung…. *nerv*

Die Suche geht also los…